{"id":82517,"date":"2020-11-05T09:15:13","date_gmt":"2020-11-05T08:15:13","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.wildix.com\/?p=82517"},"modified":"2020-11-15T11:56:04","modified_gmt":"2020-11-15T10:56:04","slug":"smart-working-im-kino-eine-geschichte-von-kontinuitaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.wildix.com\/de\/smart-working-im-kino-eine-geschichte-von-kontinuitaet\/","title":{"rendered":"Smart Working im Kino: Eine Geschichte von Kontinuit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column][vc_single_image image=&#8220;82328&#8243; img_size=&#8220;full&#8220; alignment=&#8220;center&#8220;][vc_column_text]<strong>Wie ein Remote-Mitarbeiter einen Kultfilm das \u00dcberleben sicherte (und was das f\u00fcr die Kontinuit\u00e4t Ihres Unternehmens bedeutet)<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Wie viele andere Millennials wuchs ich mit den Filmen Toy Story 1 und 2 auf. Der Grund, warum diese Filme mich so faszinierten, ist zweifellos jedem, der sie gesehen hat, klar. Die Charaktere, der Humor und die mitrei\u00dfenden Abenteuer bewegten meine junge Fantasie auf eine Weise. So wie es nur wenige andere Filme taten.<\/span><\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Heute als Erwachsener finde ich an der Toy-Story aus dem Jahr 1999 vor allem beachtlich, wie zukunftsorientiert sie aus technologischer Sicht war. Nat\u00fcrlich geh\u00f6rte sie zu den ausschlie\u00dflich mit computergenerierten Bildern gedrehten Filmen. Das beeinflusste nicht nur das Aussehen. Es f\u00fchrte zwangsl\u00e4ufig auch dazu, dass die Produktion so stark an die Technik gebunden war wie kein anderer Film zuvor.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">So revolution\u00e4r der Produzent Pixar auch war, es gibt einen weiteren, weniger bekannten Aspekt, der das Unternehmen zu einem Pionier in Hollywood werden lie\u00df: <\/span><b>Sie waren, ob Sie es glauben oder nicht, ein Early Adopter von Smart Working<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 1rem;\"><span style=\"font-weight: 400;\">Noch unglaublicher ist, <\/span><b>dass diese Arbeitsform dazu f\u00fchrte, dass einer der wichtigsten Kinohits des Studios<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> (und wie erw\u00e4hnt, einer meiner Lieblingsfilme aus meiner Kindheit), Toy Story 2, gerettet wurde.<\/span>[\/vc_column_text][vc_column_text]<\/span><\/p>\n<h2>Das Home Office als Rettungsanker<\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Eines l\u00e4sst das ausgefeilte Endergebnis kaum vermuten. Die Arbeit an Toy Story 2 war von Anfang an voller Fallstricke. Dies begann bei den Herausforderungen mit unge\u00fcbten Talenten und ging bis hin zu engen Deadlines seitens ihres Geldgebers Disney.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Aber ironischerweise <\/span><b>war das gr\u00f6\u00dfte Hindernis die Technik selbst, mit der der Film gedreht wurde<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Gegen Ende der Produktion tippte ein Angestellter versehentlich den Befehl \u201erm*\u201d in den Pixar-Server ein. Er ahnte nicht, <\/span><b>dass dieser dreistellige Befehl sogleich begonnen hatte, jedes einzelne Byte der Daten des bis dahin fertig gestellten Films zu l\u00f6schen<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Andere Pixar-Mitarbeiter bemerkten die Auswirkungen sofort, denn bei der Arbeit an dem Film verschwand ein Verm\u00f6gen direkt vor ihren Augen; ganze Charaktermodelle verfl\u00fcchtigten sich einfach von ihren Monitoren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Wie man es von einem Multimillionen Dollar schweren Hightech-Unternehmen erwarten kann, hatte auch Pixar f\u00fcr eine solche Havarie einen Backup-Server parat. Also ging das Team\u00a0\u2013\u00a0nachdem es sich beruhigt hatte\u00a0\u2013\u00a0zum besagten Backup-Systemen, um die versehentlich verloren gegangenen Dateien wiederherzustellen.<\/span><\/p>\n<h2>Backup-Server ohne Backup<\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Einziges Problem: Es stellte sich heraus, <\/span><b>dass dieser Backup-Server seit Monaten nicht mehr richtig funktioniert hatte<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">. Es enthielt <\/span><i><span style=\"font-weight: 400;\">keine<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400;\"> brauchbaren Dateien.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Pixars Situation als \u201edesastr\u00f6s\u201d zu bezeichnen, w\u00e4re eine gewaltige Untertreibung. <\/span><b>In k\u00fcrzester Zeit hatte das Studio die Arbeit zweier Jahre vernichtet. Dadurch war es nicht mehr in der Lage, die von Disney gesetzte Frist in einem Jahr einzuhalten.<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> Pixar w\u00fcrde nicht nur ihre Geldgeber ver\u00e4rgern, sondern auch das Gesicht bei den Fans verlieren, die sich auf die Fortsetzung ihres gefeierten Toy-Story-Deb\u00fcts freuten. Alle Hoffnung schien verloren.<\/span><\/p>\n<p><b>Bis sich das Studio daran erinnerte, dass der technische Projektleiter die ganze Zeit hindurch einen Teil ihrer Arbeit von zu Hause aus erledigt hatte<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Ganz recht\u00a0\u2013 <\/span><b>monatelang hatte die fragliche Regisseurin, Galyn Susman, von ihrem PC aus an dem Film gearbeitet<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">, um ihr Neugeborenes neben der Arbeit betreuen zu k\u00f6nnen. <\/span><b>Somit war die einzige noch vorhandene Kopie von Toy Story 2 auf ihrem heimischen PC gespeichert!<\/b><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Als Galyn Susman dies erkannte, fuhr sie sofort zusammen mit dem stellvertretenden technischen Direktor, Oren Jacob, hin\u00fcber, um den fraglichen PC zu holen. Kaum angekommen, wickelten beide den Turm in Decken ein. Sie legten ihn auf den R\u00fccksitz mit all der Sorgfalt, die man einem Kleinkind beim Anschnallen zukommen lassen w\u00fcrde. Dann fuhren sie auf der Kriechspur zur\u00fcck ins Studio. Die Warnblinkanlage war auf der gesamten 20-Meilen-langen Reise an.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Schlie\u00dflich schloss das Pixar-Team den Computer an seinen Hauptserver an und rettete den gr\u00f6\u00dften Teil des Filmmaterials. <\/span><b>Dank Home Office wurde aus einer Katastrophe ein marginaler R\u00fcckschlag<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Die \u00fcbrige Geschichte kennen Sie wahrscheinlich schon: Toy Story 2 war kommerziell ein Erfolg. Er wurde von den Kritikern gefeiert und zementierte das damals noch junge Unternehmen Pixar als einen der weltweit innovativsten und qualitativ hochwertigsten Produzenten von Animationsfilmen (der selbst mit seiner Muttergesellschaft Disney konkurrierte).<\/span><\/p>\n<h2>Breitere Anwendungen<\/h2>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">So sehr ich diese Geschichte liebe, so haben Sie wahrscheinlich schon die sich dahinter verbergende Lektion bemerkt. Die Erkenntnis ist ganz einfach: <\/span><b>Wenn ein Unternehmen mit Methoden wie \u201eSmart\u00a0Working\u201d anderen einen Schritt voraus ist, profitiert es von gro\u00dfen (oft unerwarteten) Vorteilen<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">.<\/span><b>\u00a0<\/b><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Und in der Tat <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">bringt <a href=\"https:\/\/blog.wildix.com\/de\/smart-working-smart-living\/\">intelligentes Arbeiten viele unmittelbare Vorteile mit sich<\/a>: z.\u00a0B. eine h\u00f6here Arbeitsmoral und geringere Kosten f\u00fcr das Unternehmen<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">. Diese Vorteile sind betr\u00e4chtlich und es lohnt sich, sie zu nutzen. Pixars Geschichte zeigt jedoch, <\/span><b>dass dieser Nutzen nur an der Oberfl\u00e4che kratzt, wenn es um die gr\u00f6\u00dferen Potenziale von Smart Working geht.<\/b><\/p>\n<p><b>F\u00fcr Pixar bestand der unterschwellige Vorteil intelligenter Arbeit in der Kontinuit\u00e4t:<\/b><span style=\"font-weight: 400;\"> die Garantie, dass Gesch\u00e4ftsergebnisse nicht durch unvorhergesehene Ereignisse besch\u00e4digt oder gar zerst\u00f6rt werden. Sicherlich gilt dieser Nutzen nicht in gleicher Weise f\u00fcr alle modernen Arbeitspl\u00e4tze. Inzwischen nutzen viele die Cloud, automatische Backups sind Standard und viel zuverl\u00e4ssiger. Dennoch gilt nach wie vor: <\/span><b>Ein Remote-Mitarbeiter k\u00f6nnte die denkbar schlimmsten Folgen eines Unfalls im B\u00fcro vermeiden<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">.<\/span><\/p>\n<h2>Plan B f\u00fcr die Kontinuit\u00e4t<\/h2>\n<p><b>Stellen Sie sich einen Unfall dieses Ausma\u00dfes in Ihrem Unternehmen vor<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">. Statt eines Mitarbeiters, der Ihre Dateien l\u00f6scht, k\u00f6nnte Ihre Katastrophe eine \u00dcberschwemmung sein, die die Stromversorgung in Ihren B\u00fcror\u00e4umen lahmlegt. Oder es ist eine Termitenplage, die wochenlang Kammerj\u00e4ger mit sich bringt. Selbst wenn diese Ereignisse Sie aus dem Gleichgewicht bringen, <\/span><b>k\u00f6nnen Sie Ihre Mitarbeiter in solchen F\u00e4llen nach Hause schicken, und die Arbeit kann dennoch weitergehen<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">. Arbeiten Ihre Mitarbeiter (wie im Fall von Pixar) bereits remote, dann laufen Ihre Projekte quasi ohne jede Unterbrechung weiter. Genau das trat ein, als Wildix selbst mit Quarant\u00e4neauflagen konfrontiert wurde. Mit der intern verf\u00fcgbaren Technologie konnten unsere Teams ohne Ausfallzeiten oder Produktivit\u00e4tseinbu\u00dfen ins Home Office umziehen. Das ist wahre Kontinuit\u00e4t.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Wie diese Geschichte zeigt, entpuppte sich Smart Working f\u00fcr Pixar nicht als eine Ma\u00dfnahme, um Kosten zu sparen oder die Work-Life-Balance zu verbessern, <\/span><b>sondern vielmehr als eine Ma\u00dfnahme zur Rettung des Unternehmens<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;\">Wenn Sie also \u00fcber Smart Working in Ihrem Umfeld nachdenken, bedenken Sie, dass dessen Nutzen nur durch Ihre Definition Schranken gesetzt sind. <\/span><b>Unter den richtigen Bedingungen und mit dem richtigen Team ist der Nutzen endlos<\/b><span style=\"font-weight: 400;\">.<\/span><\/p>\n<p><strong><em>Wenn Sie mehr Tipps zu Business-Technologien und Sicherung der Business-Kontinuit\u00e4t erhalten wollen, <a href=\"https:\/\/www.wildix.com\/de\/wildix-magazin\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">abonnieren Sie unser kostenloses Magazin!<\/a><\/em><\/strong>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_single_image image=&#8220;82328&#8243; img_size=&#8220;full&#8220; alignment=&#8220;center&#8220;][vc_column_text]Wie ein Remote-Mitarbeiter einen Kultfilm das \u00dcberleben sicherte (und was das f\u00fcr die Kontinuit\u00e4t Ihres Unternehmens bedeutet) Wie viele andere Millennials wuchs ich mit den Filmen Toy Story 1 und 2 auf. 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