Das Marktwissen: Warum Ihre Kunden SMS und MMS benötigen

Knowing the Market: Why Your Customers Need SMS and MMS

Je nach Wohnort ist SMS überraschenderweise immer noch führend. Dies mag seltsam erscheinen. Schließlich gibt es zahlreiche professionelle UCaaS-Lösungen und kostenlosen Messaging-Tools. Beispiele sind WhatsApp, WeChat und Facebook Messenger. Es gibt jedoch einige überzeugende Gründe, warum Unternehmen und Privatpersonen weiterhin die 30 Jahre alte Technologie nutzen. Viele haben ihren SMS-Gebrauch in den letzten Jahren sogar erhöht.

Interessiert? Werfen wir einen genaueren Blick darauf, warum die einfache Textnachricht so beliebt ist. Erfahren Sie, wie Wildix-Lösungen SMS und MMS bereitstellen und was es für MSPs wie Sie bedeutet, diese Fähigkeit anzubieten.

Was bedeuten SMS und MMS?

Die Abkürzung SMS steht für Short Message Service und ermöglicht den Versand kurzer Textnachrichten zwischen Mobiltelefonen oder von einem Computer an ein Mobiltelefon. MMS, die Abkürzung für Multimedia Messaging Service, funktioniert auf genau dieselbe Weise, versendet aber mehr als nur Text. Dazu gehören Fotos, Audio, Video und Emojis. Heutzutage bemerken die meisten Endbenutzer nicht einmal mehr den Unterschied zwischen SMS und MMS. Die meisten modernen Smartphones haben nämlich die Fähigkeit, beide zu senden und zu empfangen.

Warum ist SMS so wichtig?

SMS bietet im Vergleich zu Messaging-Apps einige Vorteile, die seine langfristige Beliebtheit erklären. Zum einen sind Sie nicht auf Wi‑Fi oder mobile Daten angewiesen. So können Sie auch mit einfachen Tarifen und älteren Telefonmodellen Nachrichten senden und empfangen. Dies ist einer der Gründe, warum es in Nordamerika so beliebt ist. Vor allem in den USA sind viele Handytarife mit einer unbegrenzten Anzahl von SMS ausgestattet. SMS sind praktisch kostenlos, während die Datenübertragungsraten nicht immer so üppig ausfallen. Da SMS ein Standardmerkmal jedes Mobiltelefons ist, können damit auch die meisten Menschen erreicht werden. Als Unternehmen, das mit Kunden interagiert, entstehen Reibungsverluste, wenn Kunden eine selten genutzte App herunterladen müssen. Außerdem können Sie sich von bestimmten Bevölkerungsgruppen abschotten, die diesen Kommunikationskanal nicht bevorzugen.

Messenger-Apps können auch stummgeschaltet oder ignoriert werden. Dies passiert wenn die Nutzer von den Benachrichtigungen überfordert sind oder sie für unwichtig halten. Aus irgendeinem Grund trifft das auf Textnachrichten nicht zu. Und wenn man sie mit E‑Mails vergleicht, werden die Argumente für die Verwendung von SMS für die Kundenkommunikation sogar noch stärker. Hubspot berichtet, dass die höchste durchschnittliche Öffnungsrate von E‑Mails (je nach Branche) bei etwa 41 % liegt, während eine Gartner-Studie ergab, dass SMS eine Öffnungsrate von etwa 98 % haben. Wenn die halbe Miete darin besteht, Kunden dazu zu bringen, sich eine Nachricht anzusehen, ist es kein Wunder, dass Unternehmen zunehmend SMS in ihre Kundenkommunikation einbeziehen.

Wofür werden SMS und MMS verwendet?

Wie andere Kommunikationskanäle sind auch SMS und MMS für die Interaktion mit Kunden gedacht. Da Textnachrichten jedoch auf 160 Zeichen beschränkt sind, sind sie ideal für kurze, direkte Nachrichten, die nicht viele Erklärungen erfordern.

Einweg-SMS und MMS

Das ist die perfekte Lösung für Unternehmen, die schnell über Angebote und Veranstaltungen informieren möchten. Da Absender auch Links mit einer klaren Handlungsaufforderung hinzufügen können, benötigen Unternehmen oft nur eine einseitige SMS-Funktion, um die Kundenbindung zu erhöhen.

Denken Sie zum Beispiel an die Buchung eines Arzttermins. Je nach Praxis können Sie einen Termin online oder über ein normales Telefongespräch buchen. Sobald der Termin gebucht ist, erhalten Sie eine Bestätigungsnachricht mit Datum und Uhrzeit. Mit jeder Erinnerung, die verschickt wird, kann die Praxis einen Link einfügen, um den Termin zu verschieben, falls sich die Umstände ändern. Dies trägt nicht nur dazu bei, dass der Patient einen angenehmen Eindruck hat, sondern reduziert auch die Anzahl der nicht wahrgenommenen Termine. So werden Kapazitäten für andere Patienten frei und die betriebliche Effizienz steigt.

Bidirektionale SMS und MMS

Auch wenn Einweg-Nachrichten ausreichen, gibt es Momente, in denen Kunden es zu schätzen wissen, ein bidirektionales Textgespräch führen zu können. Dies ist besonders hilfreich für den Kundendienst. Kunden müssen nicht stundenlang am Telefon auf eine Antwort warten oder sich Sorgen machen, dass sie den Webbrowser schließen und die gesamte Konversation und Verbindung mit einem Agenten verlieren.

Stattdessen kann ein Kunde eine SMS an ein Unternehmen senden, in der er eine beschädigte Lieferung mit Fotos meldet. So kann sich das Serviceteam schnell um das Problem kümmern und einen Ersatz, einen Umtausch oder eine Rückerstattung anbieten. Und dies alles vom Telefon des Kunden aus und in Echtzeit. Bei richtiger Einrichtung kann derselbe Mitarbeiter all dies von seinem aktuellen Kommunikationssystem aus erledigen, ohne dass er zu einer anderen Lösung oder einem anderen Gerät wechseln muss. So können sowohl externe als auch interne Benutzer die Schnittstelle nutzen, die für sie am besten geeignet ist.

Klingt zu schön, um wahr zu sein? Zum Glück haben wir mit den einheitlichen Plattformen von Wildix eine Lösung für Sie.

Wildix und Textnachrichten

Die intuitiv und einfach zu bedienenden Geschäftskommunikationsplattformen Collaboration und x‑bees von Wildix ermöglichen es den Benutzern, SMS-Nachrichten an externe Kontakte zu senden und mit ihnen auf dieselbe Weise zu interagieren wie mit einer Chat-Nachricht. Damit dies funktioniert, benötigen Sie jedoch eine wichtige Sache – DID-Nummern (Direct Inward Dialing).

Bidirektionale SMS

Derzeit bietet Wildix bidirektionale SMS-Mobilfunk-DIDs für die USA, Kanada, das Vereinigte Königreich, Belgien, Dänemark, die Tschechische Republik, Italien, Litauen, Polen, Singapur und Schweden an. Weitere Länder werden bald folgen. Die Nummern für die anderen Länder unterstützen derzeit nur einseitige Nachrichtenübermittlung. Die USA, Kanada, Großbritannien und Schweden (möglicherweise auch Australien) sind jedoch die Länder, in denen SMS am meisten genutzt werden, sodass Sie die Bedürfnisse der meisten Kunden abdecken können.

Sobald Sie die Nummern erworben und zugewiesen haben, müssen die Benutzer nur noch „SMS-Konversation“ oder „bidirektionale SMS-Konversation“ aus dem Dropdown-Menü auswählen, um eine Textnachricht an den Empfänger zu senden. Das ist schon alles. Wenn ein Kunde oder ein anderer externer Benutzer eine SMS an das Unternehmen sendet, erscheint automatisch ein Chat. Dabei wird auch der einzelne Agent oder eine Gruppe von Agenten angezeigt, wenn die Nummer einer bestimmten Anrufergruppe zugewiesen ist. Von da an ist es ein Kinderspiel.

Massentexte

Der einzige Nachteil ist, dass diese Einrichtung nur mit einem externen Benutzer funktioniert. Das bedeutet, dass die Anwender sie nicht zum Versenden von Massen-SMS verwenden können, was das Direktmarketing mühsam macht. Aber keine Bange! Sie können mit Wildix immer noch Massen-SMS versenden, und zwar mit verschiedenen Methoden, die für eine Vielzahl von Unternehmen und Anwendungsfällen geeignet sind.

Collaboration

Zusätzlich zu den Einzel-SMS-Chats können die Collaboration-Nutzer auch Massennachrichten erstellen. Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche SMS senden, geben Sie die Nummern und die Nachricht ein, klicken Sie auf Senden und schon werden die Nachrichten gesendet. Der einzige Unterschied zwischen diesen beiden Möglichkeiten ist der Umstand, dass ein Chat nicht erst beim Versenden der Nachricht erstellt wird. Stattdessen erscheint ein Chat nur, wenn ein Kunde antwortet und im Moment nur für Collaboration-Benutzer mit bidirektionalen DIDs in den USA und Kanada, obwohl er bald auch für Benutzer in anderen Ländern verfügbar sein wird.

Wenn das Unternehmen nicht über DIDs mit bidirektionaler SMS-Funktionalität verfügt, sind die Texte leider nur einseitig. Die Benutzer können dieses Handicap jedoch umgehen, indem sie Kite Links (ähnlich einem Chat-Widget, aber mehr als das) in den Text einfügen. Dies gibt den Kunden eine kostenlose Möglichkeit, mit Ihnen in Kontakt zu treten, und erhöht die Kundenzufriedenheit.

Mail2SMS

Obwohl etwas weniger benutzerfreundlich als die oben genannte Option, ermöglicht Mail2SMS das Senden von SMS durch das Senden einer E‑Mail an die PBX-E‑Mail-Adresse unter Verwendung eines strengen Vorlagenformats. Genau wie bei der Collaboration-Option ist Mail2SMS jedoch ein manueller Prozess, der ziemlich zeitaufwändig sein kann, wenn regelmäßig eine große Anzahl von Textnachrichten verschickt werden muss. Wenn das Unternehmen jedoch amerikanische oder kanadische DIDs verwendet und ein Kunde antwortet, wird die Nachricht als Chat-Konversation angezeigt. Daher mag es zwar ein etwas umständlicher Weg sein, ein Gespräch zu beginnen, aber es wird nahtloser, wenn die Diskussion fortschreitet.

Anwendungen von Drittanbietern über APIs

Wenn Sie größere Anruflisten automatisieren möchten, müssen Sie Wildix nur über unsere offenen APIs mit der Lösung Ihrer Wahl verbinden. Wie bei den anderen Optionen erscheinen bei Nummern mit aktivierter bidirektionaler SMS die Antworten der Kunden in Collaboration als Chat-Konversation.

Auf diese Weise können Ihre Kunden einen großen Teil ihres SMS-Versands automatisieren, anstatt manuelle Terminerinnerungen und Werbebotschaften zu versenden. Dies erhöht ihre Effizienz und verschafft ihnen mehr Zeit für ihre Kunden.

Bidirektionale MMS

Bei all dem Gerede über Textnachrichten, was ist mit MMS? Auch hier unterstützt Wildix bidirektionale MMS, allerdings nur für die Vereinigten Staaten und Kanada und nur bei x‑bees. Diese Funktion eignet sich besser für x‑bees als für Collaboration, da sie darauf ausgelegt ist, Kunden über lange Verkaufszyklen hinweg zu binden. Oft erfordert dies den Versand mehrerer Dokumente und Bilder, um ein Geschäft abzuschließen. In Ländern, in denen MMS nicht zur Verfügung steht, ist der Sticky Chat von x‑bees jedoch mehr als in der Lage, die Lücke zu füllen. Externe Benutzer können den Chat wieder betreten und dort fortsetzen, wo sie ihn verlassen haben. Er bietet Multimedia-Sharing sowie Sprach- und Videoanrufe, um die Konversation auf die jeweils beste Weise aufrechtzuerhalten.

Was Sie beachten sollten

Die Fähigkeit, SMS und MMS zu versenden, ist nur die halbe Miete. Um erfolgreich zu sein, müssen Sie auch dafür sorgen, dass die Nachrichten ankommen und nicht sofort als Spam markiert werden. In einigen Ländern bedeutet das, dass Sie Ihre Absender-ID registrieren müssen. In Italien sollten Sie vermeiden, italienische Vornamen als Absender-IDs zu verwenden, da diese früher bei Phishing-Versuchen genutzt wurden und jetzt gefiltert werden. In den USA sollten Sie als Absender-ID nur die DID des Kunden angeben, da es sich um eine numerische ID handeln muss, um den Vorschriften zu entsprechen.

Und wenn es darum geht, gesendete und empfangene SMS-Nachrichten zu verfolgen, können Sie ganz einfach detaillierte Statistiken einsehen. Loggen Sie sich dafür in das Wildix Management Portal (WMP) ein So können die Teams nachvollziehen, was funktioniert und was nicht.

SMS: Ein zusätzliches Werkzeug in Ihrem Repertoire

Je mehr Produkte und Dienstleistungen Sie als MSP oder Systemintegrator anbieten, desto besser können Sie eine Lösung für Ihren Kunden maßschneidern. Auch wenn nicht jedes Unternehmen SMS benötigt oder danach sucht, sollten Sie sich für eine Lösung und einen Anbieter wie Wildix entscheiden, der dies anbietet. Damit können Sie sich nicht nur von der Konkurrenz abheben und mehr Kunden gewinnen. Es ist auch ein Service, der Ihnen neue Märkte eröffnet und hilft, Ihr Geschäft auszudehnen. Ohne SMS würden manche Märkte nicht einmal im Traum daran denken, Geschäfte zu machen.

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